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    Home»Nachrichten»Israel Gaza Konflikt humanitäre Lage und Perspektiven
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    Israel Gaza Konflikt humanitäre Lage und Perspektiven

    AdminBy AdminSeptember 10, 2026No Comments11 Mins Read
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    Der Begriff „Israel Gaza“ steht inzwischen für einen der folgenreichsten und komplexesten Konflikte des Nahen Ostens. Hinter diesen beiden geografischen Bezeichnungen stehen jedoch nicht nur militärische Auseinandersetzungen, sondern auch die Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts, die Sicherheitsinteressen Israels, die politische Rolle der Hamas, das Schicksal der Zivilbevölkerung und grundlegende Fragen des internationalen Rechts.

    Seit dem Angriff der Hamas und anderer bewaffneter palästinensischer Gruppen auf Israel am 7. Oktober 2023 hat sich die Situation dramatisch verändert. Bei dem Angriff wurden mehr als 1.200 Menschen getötet und 251 Menschen nach Gaza verschleppt. Israel begann anschließend eine groß angelegte Militäroperation im Gazastreifen. Die Folgen waren massive Zerstörung, Vertreibung und eine humanitäre Krise von historischem Ausmaß.

    Auch nach einer von den USA unterstützten Waffenruhe im Jahr 2025 ist die Lage nicht vollständig stabil. Im September 2026 werden weiterhin Angriffe aus Gaza gemeldet, während die Versorgung der Bevölkerung vor enormen Herausforderungen steht.

    Table of Contents

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    • Wie entstand der aktuelle Konflikt zwischen Israel und Gaza?
      • Welche Rolle spielt die Hamas?
    • Die humanitäre Lage in Gaza
      • Warum ist die medizinische Versorgung so schwierig?
    • Die Geiseln aus Israel und anderen Ländern
    • Was bedeutet eine Waffenruhe im Israel-Gaza-Konflikt?
    • Israelische Sicherheitsinteressen und palästinensische Rechte
    • Welche Bedeutung hat das internationale Völkerrecht?
    • Die internationale Gemeinschaft und Gaza
    • Warum ist die Zukunft Gazas so schwer vorherzusagen?
    • Was braucht eine langfristige Friedenslösung?
    • Warum verlässliche Informationen bei Israel Gaza besonders wichtig sind
    • Fazit: Israel Gaza bleibt eine der schwierigsten Konfliktfragen
    • Häufig gestellte Fragen zu Israel Gaza
      • Was ist der Israel-Gaza-Konflikt?
      • Was geschah am 7. Oktober 2023?
      • Wer kontrolliert Gaza?
      • Warum ist die humanitäre Lage in Gaza so schwierig?
      • Was geschah mit den Geiseln?
      • Gibt es eine Waffenruhe zwischen Israel und Gaza?
      • Was sagt das Völkerrecht zum Konflikt?
      • Warum ist die Zwei-Staaten-Lösung wichtig?
      • Wie kann Gaza wieder aufgebaut werden?
      • Warum ist eine objektive Berichterstattung über Israel Gaza schwierig?

    Wie entstand der aktuelle Konflikt zwischen Israel und Gaza?

    Um die heutigen Entwicklungen zu verstehen, reicht es nicht aus, nur auf die Ereignisse seit 2023 zu schauen. Der israelisch-palästinensische Konflikt reicht viele Jahrzehnte zurück und umfasst territoriale, politische, religiöse, sicherheitspolitische und historische Fragen.

    Der Gazastreifen ist ein dicht besiedeltes palästinensisches Gebiet am Mittelmeer. Seit 2007 wird Gaza von der Hamas kontrolliert. Israel und Ägypten haben den Zugang zum Gebiet über viele Jahre stark eingeschränkt. Gleichzeitig kam es wiederholt zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und bewaffneten Gruppen in Gaza.

    Der Angriff vom 7. Oktober 2023 stellte eine neue Eskalationsstufe dar. Bewaffnete Gruppen aus Gaza drangen nach Israel ein, töteten Zivilisten und Angehörige der Sicherheitskräfte und nahmen zahlreiche Menschen als Geiseln. Die israelische Regierung erklärte daraufhin den Krieg und begann intensive militärische Operationen im Gazastreifen. Bereits in den ersten Wochen wurden Wohnhäuser, Schulen, medizinische Einrichtungen und andere Infrastruktur schwer beschädigt.

    Welche Rolle spielt die Hamas?

    Die Hamas ist eine palästinensische islamistische Organisation, die seit 2007 die faktische Kontrolle über den Gazastreifen ausübt. Sie verfügt über einen politischen und einen bewaffneten Flügel und steht seit Jahren im Zentrum des Konflikts mit Israel.

    Der Angriff vom Oktober 2023 wurde von der Hamas und anderen bewaffneten Gruppen durchgeführt. Dabei wurden auch Zivilisten getötet und Menschen als Geiseln genommen. Internationale Organisationen haben Angriffe auf Zivilisten, wahllosen Raketenbeschuss und Geiselnahmen als schwerwiegende Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht dokumentiert.

    Gleichzeitig ist es wichtig, zwischen bewaffneten Gruppen und der gesamten palästinensischen Bevölkerung zu unterscheiden. Die Zivilbevölkerung in Gaza ist nicht mit der Hamas gleichzusetzen.

    Die humanitäre Lage in Gaza

    Eine der wichtigsten Fragen beim Thema Israel Gaza betrifft die Auswirkungen des Konflikts auf die Menschen, die nicht unmittelbar an den Kampfhandlungen beteiligt sind.

    Der Krieg hat große Teile der Infrastruktur im Gazastreifen zerstört oder beschädigt. Millionen Menschen wurden zumindest zeitweise vertrieben. Wohnraum, Krankenhäuser, Schulen, Wasser- und Energieversorgung sowie Verkehrswege wurden massiv beeinträchtigt.

    Die Vereinten Nationen beschrieben bereits während früherer Phasen des Konflikts eine Situation mit massiver Vertreibung und weitreichender Zerstörung. Rund 1,9 Millionen Menschen, also etwa 90 Prozent der Bevölkerung Gazas, waren zeitweise innerhalb des Gebiets vertrieben.

    Die humanitären Probleme bestehen auch nach der Waffenruhe fort. Reuters berichtete im September 2026 beispielsweise über erhebliche Engpässe bei Treibstoff und Motoröl. Krankenhäuser sind auf Generatoren angewiesen, während Ausfälle der Stromversorgung medizinische Geräte, Wasserpumpen und andere lebenswichtige Systeme gefährden.

    Warum ist die medizinische Versorgung so schwierig?

    Das Gesundheitssystem in Gaza wurde durch Kampfhandlungen, Beschädigungen von Einrichtungen, fehlenden Treibstoff, Medikamentenmangel und die Vertreibung von Patienten und medizinischem Personal stark belastet.

    Ein funktionierendes Krankenhaus benötigt nicht nur Ärzte und Medikamente. Es braucht Strom, Wasser, Sauerstoff, Operationsmaterial, Kühlung, Transportmöglichkeiten und sichere Zugänge. Wenn eine dieser Komponenten ausfällt, kann die gesamte medizinische Versorgung beeinträchtigt werden.

    Die humanitäre Situation lässt sich deshalb nicht allein anhand der Zahl verletzter Menschen beurteilen. Auch chronisch Kranke, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen sind von einer geschwächten Infrastruktur besonders abhängig.

    Die Geiseln aus Israel und anderen Ländern

    Die Geiselnahmen vom 7. Oktober 2023 gehören zu den zentralen Themen des Konflikts. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden damals 251 Menschen verschleppt. Unter den Betroffenen befanden sich israelische Staatsbürger und Menschen anderer Nationalitäten.

    Die Freilassung von Geiseln war deshalb ein wesentlicher Bestandteil verschiedener Verhandlungen über Waffenruhen und Gefangenenaustausche.

    Das Schicksal der Geiseln hat in Israel eine enorme gesellschaftliche Bedeutung. Familienangehörige und Unterstützer forderten wiederholt von der Regierung, die Rückkehr der noch lebenden Geiseln und die Bergung der Toten zur Priorität zu machen.

    Aus Sicht des internationalen humanitären Rechts ist die Geiselnahme von Zivilpersonen grundsätzlich verboten. Das UN-Menschenrechtsbüro betonte ausdrücklich, dass Geiseln nicht als politische oder militärische Druckmittel behandelt werden dürfen.

    Was bedeutet eine Waffenruhe im Israel-Gaza-Konflikt?

    Eine Waffenruhe bedeutet nicht automatisch das Ende eines Konflikts. Sie kann zunächst lediglich eine Reduzierung oder Unterbrechung größerer Kampfhandlungen bedeuten.

    Die von den USA unterstützte Waffenruhe von 2025 stoppte zwar die großflächigen Kampfhandlungen in Gaza, führte jedoch nicht zu einem vollständigen Ende der Gewalt. Auch 2026 werden weiterhin israelische Angriffe und Todesfälle im Gazastreifen gemeldet. Die Konfliktparteien werfen sich gegenseitig Verstöße gegen bestehende Vereinbarungen vor.

    Das zeigt ein grundlegendes Problem: Eine dauerhafte Lösung muss nicht nur militärische Aktivitäten reduzieren, sondern auch die politischen Streitfragen klären, die den Konflikt immer wieder antreiben.

    Israelische Sicherheitsinteressen und palästinensische Rechte

    Eine ausgewogene Betrachtung des Themas muss zwei Perspektiven gleichzeitig berücksichtigen.

    Israel verweist auf das Recht, seine Bevölkerung vor Angriffen zu schützen. Nach dem 7. Oktober 2023 wurde die Beseitigung der militärischen Fähigkeiten der Hamas zu einem zentralen Kriegsziel.

    Auf der anderen Seite steht die palästinensische Zivilbevölkerung, die unter Tod, Vertreibung, Zerstörung und dem Zusammenbruch grundlegender Versorgungssysteme leidet.

    Diese beiden Aspekte dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Der Schutz israelischer Zivilisten rechtfertigt nicht automatisch jede militärische Maßnahme. Ebenso kann das Leid der palästinensischen Bevölkerung nicht als Rechtfertigung für Angriffe auf israelische Zivilisten oder Geiselnahmen dienen.

    Genau deshalb spielt das humanitäre Völkerrecht eine zentrale Rolle.

    Welche Bedeutung hat das internationale Völkerrecht?

    Das humanitäre Völkerrecht soll die Folgen bewaffneter Konflikte begrenzen. Zu seinen grundlegenden Prinzipien gehören unter anderem der Schutz von Zivilisten, die Unterscheidung zwischen militärischen Zielen und zivilen Objekten sowie die Verhältnismäßigkeit militärischer Maßnahmen.

    UN-Untersuchungen haben sowohl Handlungen palästinensischer bewaffneter Gruppen als auch Handlungen israelischer Streitkräfte untersucht. Dabei wurden mögliche schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und mögliche Kriegsverbrechen thematisiert.

    Die rechtliche Bewertung einzelner Ereignisse ist allerdings komplex. Sie hängt unter anderem davon ab, welches Ziel angegriffen wurde, welche Informationen zum Zeitpunkt eines Angriffs vorlagen, welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden und welche Auswirkungen auf Zivilisten absehbar waren.

    Deshalb sollte bei Berichten über mögliche Kriegsverbrechen zwischen dokumentierten Tatsachen, Vorwürfen und bereits juristisch festgestellten Sachverhalten unterschieden werden.

    Die internationale Gemeinschaft und Gaza

    Der Konflikt hat weltweit politische Reaktionen ausgelöst. Die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, arabische Staaten und zahlreiche andere Länder verfolgen unterschiedliche Ansätze.

    Einige Regierungen konzentrieren sich auf Israels Sicherheitsbedürfnisse, andere stellen den Schutz der palästinensischen Bevölkerung und die humanitäre Versorgung in den Mittelpunkt. Wieder andere versuchen, zwischen beiden Positionen zu vermitteln.

    Besonders kontrovers sind Fragen nach Waffenlieferungen, humanitärer Hilfe, möglichen Kriegsverbrechen und der zukünftigen politischen Ordnung in Gaza.

    Auch juristisch ist der Konflikt international relevant. Vor internationalen Gerichten und Institutionen laufen beziehungsweise liefen Verfahren und Untersuchungen zu möglichen Verstößen gegen internationales Recht. Dabei sind einzelne Vorwürfe klar von rechtskräftigen Urteilen zu unterscheiden.

    Warum ist die Zukunft Gazas so schwer vorherzusagen?

    Selbst eine dauerhafte Einstellung der Kämpfe würde die zentralen Probleme nicht automatisch lösen.

    Gaza benötigt langfristig enorme Investitionen in Wohnraum, Krankenhäuser, Schulen, Wasserleitungen, Stromversorgung und Verkehrswege. Gleichzeitig muss geklärt werden, wer das Gebiet politisch und sicherheitspolitisch verwaltet.

    Eine weitere offene Frage betrifft die Rolle der Hamas. Israel fordert seit Langem, dass von Gaza keine militärische Bedrohung mehr ausgehen darf. Gleichzeitig gibt es auf palästinensischer Seite Forderungen nach politischer Selbstbestimmung und einem Ende der Besatzungs- und Kontrollstrukturen.

    Hinzu kommt die Frage nach einer möglichen Zwei-Staaten-Lösung. Sie wird von vielen internationalen Akteuren weiterhin als langfristiger politischer Rahmen betrachtet, ist angesichts der aktuellen politischen Realität jedoch außerordentlich schwer umzusetzen.

    Was braucht eine langfristige Friedenslösung?

    Eine dauerhafte Lösung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern wird wahrscheinlich mehrere Ebenen gleichzeitig berücksichtigen müssen.

    Zunächst geht es um Sicherheit. Israel benötigt Schutz vor Angriffen auf seine Bevölkerung. Gleichzeitig benötigen Palästinenser Schutz vor Gewalt, Vertreibung und willkürlichen Eingriffen in ihre grundlegenden Rechte.

    Daneben sind politische Verhandlungen entscheidend. Humanitäre Hilfe allein kann einen politischen Konflikt nicht lösen. Ebenso kann militärischer Druck allein keine stabile politische Ordnung schaffen.

    Eine langfristige Perspektive müsste außerdem den Wiederaufbau Gazas, die politische Vertretung der Palästinenser, Sicherheitsgarantien, die Frage des Territoriums und die Zukunft der Beziehungen zwischen Israel und einem möglichen palästinensischen Staat berücksichtigen.

    Warum verlässliche Informationen bei Israel Gaza besonders wichtig sind

    Der Konflikt wird von einer enormen Informationsmenge begleitet. Gleichzeitig sind unabhängige Überprüfungen während laufender Kampfhandlungen schwierig.

    Bei Todeszahlen, Angriffszielen, Verantwortlichkeiten und militärischen Erfolgen können Angaben der Konfliktparteien voneinander abweichen. Deshalb sollten Leser möglichst zwischen offiziellen Angaben, unabhängigen Untersuchungen und bereits bestätigten Informationen unterscheiden.

    Auch Bilder und Videos aus sozialen Netzwerken müssen kritisch betrachtet werden. Manche Aufnahmen stammen aus früheren Konflikten oder anderen Ländern und werden anschließend einem aktuellen Ereignis zugeordnet.

    Für eine seriöse Berichterstattung sind daher Quellenvergleich, zeitliche Einordnung und die klare Trennung zwischen Fakten und Behauptungen besonders wichtig.

    Fazit: Israel Gaza bleibt eine der schwierigsten Konfliktfragen

    Das Thema Israel Gaza lässt sich nicht auf eine einzige Ursache oder eine einfache politische Position reduzieren. Der Konflikt verbindet die traumatischen Ereignisse des 7. Oktober 2023 mit jahrzehntelangen politischen und territorialen Auseinandersetzungen.

    Für Israelis stehen Sicherheit, die Erinnerung an die Opfer und das Schicksal der Geiseln im Mittelpunkt. Für Palästinenser geht es unter anderem um Schutz vor Gewalt, die Rückkehr beziehungsweise Sicherung von Wohnraum, humanitäre Versorgung, politische Selbstbestimmung und eine langfristige Perspektive.

    Die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Versorgung Gazas und die weiterhin gemeldeten Angriffe zeigen, dass eine Waffenruhe allein noch keinen dauerhaften Frieden garantiert.

    Eine nachhaltige Lösung wird deshalb nicht nur militärische Fragen beantworten müssen. Sie muss auch die Sicherheit der Zivilbevölkerung, humanitäre Hilfe, internationales Recht, politische Selbstbestimmung und glaubwürdige Sicherheitsgarantien berücksichtigen. Genau darin liegt die größte Herausforderung für die kommenden Jahre.

    Häufig gestellte Fragen zu Israel Gaza

    Was ist der Israel-Gaza-Konflikt?

    Der Begriff bezeichnet vor allem die Auseinandersetzungen zwischen Israel und bewaffneten palästinensischen Gruppen im Gazastreifen. Der aktuelle Krieg begann nach dem Angriff vom 7. Oktober 2023 und der anschließenden israelischen Militäroperation in Gaza.

    Was geschah am 7. Oktober 2023?

    Hamas und andere bewaffnete palästinensische Gruppen griffen Israel an, töteten mehr als 1.200 Menschen und verschleppten 251 Menschen nach Gaza. Israel reagierte mit einer groß angelegten militärischen Operation.

    Wer kontrolliert Gaza?

    Seit 2007 übt die Hamas die faktische Kontrolle über den Gazastreifen aus. Die politische und sicherheitspolitische Zukunft des Gebiets ist jedoch eine der zentralen offenen Fragen des Konflikts.

    Warum ist die humanitäre Lage in Gaza so schwierig?

    Kampfhandlungen und die daraus entstandene massive Zerstörung haben Wohnraum, medizinische Einrichtungen, Energieversorgung, Wasserinfrastruktur und andere lebenswichtige Systeme schwer beeinträchtigt. Auch die Versorgung mit Treibstoff bleibt problematisch.

    Was geschah mit den Geiseln?

    Beim Angriff vom 7. Oktober 2023 wurden 251 Menschen nach Gaza verschleppt. Im Rahmen verschiedener Vereinbarungen wurden im Laufe der Zeit Geiseln freigelassen beziehungsweise ihre sterblichen Überreste übergeben. Die Geiselfrage war ein wichtiger Bestandteil der Verhandlungen über Waffenruhen.

    Gibt es eine Waffenruhe zwischen Israel und Gaza?

    Eine von den USA unterstützte Waffenruhe aus dem Jahr 2025 reduzierte die großflächigen Kampfhandlungen, beendete die Gewalt jedoch nicht vollständig. Auch 2026 werden weiterhin Angriffe und Todesfälle gemeldet.

    Was sagt das Völkerrecht zum Konflikt?

    Das humanitäre Völkerrecht verpflichtet Israel Gaza alle Konfliktparteien unter anderem zum Schutz von Zivilisten und zur Unterscheidung zwischen militärischen Zielen und geschützten zivilen Objekten. UN-Organisationen haben mögliche schwere Verstöße verschiedener Konfliktparteien dokumentiert und untersucht.

    Warum ist die Zwei-Staaten-Lösung wichtig?

    Die Zwei-Staaten-Lösung sieht grundsätzlich einen israelischen und einen palästinensischen Staat vor. Sie wird von vielen internationalen Akteuren als möglicher politischer Rahmen betrachtet, ihre Umsetzung ist angesichts der gegenwärtigen politischen und territorialen Situation jedoch äußerst schwierig.

    Wie kann Gaza wieder aufgebaut werden?

    Der Wiederaufbau erfordert umfangreiche internationale Unterstützung und die Wiederherstellung von Wohnraum, Krankenhäusern, Schulen, Wasser- und Energieversorgung. Gleichzeitig muss geklärt werden, welche politische und sicherheitspolitische Struktur den Wiederaufbau langfristig absichert.

    Warum ist eine objektive Berichterstattung über Israel Gaza schwierig?

    Während eines laufenden Konflikts sind unabhängige Überprüfungen oft eingeschränkt. Angaben der beteiligten Parteien können voneinander abweichen. Deshalb sollten Nachrichten anhand mehrerer seriöser Quellen geprüft und eindeutig zwischen bestätigten Fakten, Aussagen der Konfliktparteien und noch ungeklärten Vorwürfen unterschieden werden.

    Israel Gaza
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