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    ALLGEMEIN

    Verbrennerverbot Was ab 2035 gilt und was Autofahrer wissen müssen

    AdminBy AdminOctober 7, 20261 Comment10 Mins Read
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    Das sogenannte Verbrennerverbot sorgt seit Jahren für Diskussionen. Viele Autofahrer fragen sich, ob Benziner und Diesel ab 2035 tatsächlich verboten sind, ob bestehende Fahrzeuge weiter gefahren werden dürfen und welche Folgen die europäischen Vorgaben für den nächsten Autokauf haben.

    Dabei ist eine wichtige Unterscheidung entscheidend: Die geltenden EU-Regeln richten sich vor allem auf neu zugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Ein generelles Verbot, mit einem bereits vorhandenen Benzin- oder Dieselfahrzeug ab 2035 weiterzufahren, ist damit nicht verbunden.

    Gleichzeitig befindet sich die europäische Regelung in Bewegung. Die Europäische Kommission hat Ende 2025 eine Überarbeitung der CO₂-Vorgaben vorgeschlagen, die mehr technologische Flexibilität ermöglichen soll. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den aktuellen Stand.

    Table of Contents

    Toggle
    • Was bedeutet das Verbrennerverbot eigentlich?
    • Gilt das Verbrennerverbot auch für bestehende Autos?
    • Was gilt für Neuwagen ab 2035?
    • Ist der Verbrennungsmotor damit endgültig Geschichte?
    • Warum wurde das Verbrenner-Aus beschlossen?
    • Welche Rolle spielen Elektroautos?
    • Was sind E-Fuels und warum spielen sie eine Rolle?
    • Was bedeutet das Verbrennerverbot für den Gebrauchtwagenmarkt?
    • Sollte man jetzt noch einen Benziner oder Diesel kaufen?
    • Was bedeutet die Entwicklung für Autofahrer in Deutschland?
    • Verbrennerverbot und freie Wahl beim Autokauf
    • Worauf sollten Autokäufer jetzt achten?
      • Geplante Haltedauer
      • Infrastruktur
      • Gesamtkosten
      • Technische Entwicklung
    • Wird das Verbrennerverbot noch geändert?
    • Fazit: Was Autofahrer über das Verbrennerverbot wissen sollten
    • FAQ zum Verbrennerverbot
      • Ist das Verbrennerverbot ab 2035 ein komplettes Fahrverbot?
      • Darf man nach 2035 noch einen gebrauchten Benziner kaufen?
      • Darf man einen Diesel nach 2035 weiterfahren?
      • Werden Benziner ab 2035 verboten?
      • Was passiert mit Autos, die vor 2035 gekauft wurden?
      • Sind E-Fuels vom Verbrenner-Aus betroffen?
      • Ist das Verbrenner-Aus endgültig beschlossen?
      • Sind Hybridfahrzeuge nach 2035 noch möglich?
      • Sollte man noch einen Verbrenner kaufen?
      • Was ist die wichtigste Unterscheidung beim Thema Verbrennerverbot?

    Was bedeutet das Verbrennerverbot eigentlich?

    Der Begriff „Verbrennerverbot“ ist vereinfacht und kann zu Missverständnissen führen. Rechtlich geht es nicht darum, sämtliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor von den Straßen zu verbannen.

    Im Mittelpunkt stehen vielmehr die CO₂-Flottengrenzwerte für neue Fahrzeuge. Nach der geltenden EU-Regelung soll das Flottenziel für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035 einer CO₂-Reduktion von 100 Prozent gegenüber dem Referenzwert entsprechen.

    Das bedeutet praktisch: Nach der derzeit geltenden Regelung soll die Neuwagenflotte ab 2035 keine CO₂-Emissionen am Auspuff mehr aufweisen.

    Für Autofahrer ist deshalb die Frage entscheidend, ob es um einen Neuwagenkauf oder um ein bereits vorhandenes Fahrzeug geht.

    Gilt das Verbrennerverbot auch für bestehende Autos?

    Nein. Ein heute zugelassener Benziner oder Diesel wird nicht allein deshalb illegal, weil das Jahr 2035 erreicht wird.

    Wer bereits ein Fahrzeug mit Verbrennerverbot besitzt, kann dieses grundsätzlich weiter nutzen, sofern es weiterhin zugelassen ist und die geltenden gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Das geplante Ende für neue Fahrzeuge mit klassischen Verbrennungsmotoren ist daher nicht mit einem generellen Fahrverbot für den gesamten Fahrzeugbestand gleichzusetzen.

    Auch der Gebrauchtwagenmarkt verschwindet dadurch nicht automatisch. Gebrauchte Benziner und Diesel können grundsätzlich weiterhin gekauft und verkauft werden.

    Allerdings können sich langfristig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern. Dazu gehören beispielsweise Kraftstoffpreise, Wartungskosten, Versicherungen, lokale Umweltregelungen und die Nachfrage nach bestimmten Fahrzeugtypen.

    Was gilt für Neuwagen ab 2035?

    Nach der aktuell geltenden EU-Regelung gelten ab 2035 deutlich strengere CO₂-Vorgaben für die Flotte neuer Pkw und leichter Nutzfahrzeuge. Das Ziel entspricht einer Reduzierung der durchschnittlichen CO₂-Emissionen um 100 Prozent gegenüber dem Referenzwert von 2021.

    Die Regelung betrifft damit vor allem Hersteller und die Zulassung neuer Fahrzeuge.

    Bereits vor 2035 steigen die Anforderungen. Für neue Pkw gilt ab 2030 nach der bestehenden Regelung eine Reduzierung des entsprechenden Flottenziels um 55 Prozent gegenüber 2021. Bei leichten Nutzfahrzeugen liegt das Ziel bei 50 Prozent.

    Für Verbraucher bedeutet das einen schrittweisen Wandel des Neuwagenangebots.

    Ist der Verbrennungsmotor damit endgültig Geschichte?

    So eindeutig lässt sich die Frage derzeit nicht beantworten.

    Die Europäische Kommission hat im Dezember 2025 ein neues Automotive Package vorgestellt, das eine Überarbeitung der bestehenden CO₂-Vorgaben vorsieht. Nach dem Vorschlag soll das Ziel ab 2035 nicht mehr ausschließlich auf eine vollständige Reduzierung der Auspuffemissionen hinauslaufen. Stattdessen wäre eine Reduktion der Auspuffemissionen um 90 Prozent vorgesehen, während die verbleibenden 10 Prozent unter anderem über bestimmte Maßnahmen im Bereich CO₂-armer Materialien sowie E-Fuels und Biokraftstoffe kompensiert werden könnten.

    Der Vorschlag würde damit mehr technologische Möglichkeiten zulassen. Unter anderem könnten Plug-in-Hybride, Fahrzeuge mit Range Extender, Mild-Hybride und bestimmte Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor auch nach 2035 eine Rolle spielen.

    Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen geltendem Recht und einem politischen beziehungsweise gesetzgeberischen Vorschlag. Wer heute einen Neuwagen kauft, sollte deshalb nicht so tun, als sei die geplante Änderung bereits endgültig umgesetzt.

    Warum wurde das Verbrenner-Aus beschlossen?

    Hinter den europäischen CO₂-Vorgaben steht vor allem das Ziel, die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors zu reduzieren.

    Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verursachen einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen im europäischen Verkehrsbereich. Die EU verfolgt deshalb einen langfristigen Übergang zu emissionsärmeren und emissionsfreien Fahrzeugen.

    Elektrofahrzeuge spielen dabei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig sollen technologische Entwicklungen und Investitionen in alternative Antriebe vorangetrieben werden.

    Das Thema ist jedoch komplexer als die einfache Gegenüberstellung „Benziner gegen Elektroauto“. Auch Herstellung, Stromversorgung, Batterieproduktion, Fahrzeuggewicht und die tatsächliche Nutzung beeinflussen die Umweltbilanz eines Fahrzeugs.

    Welche Rolle spielen Elektroautos?

    Elektroautos gelten innerhalb der europäischen Klimastrategie als eine der wichtigsten Technologien für den Straßenverkehr.

    Die EU-Kommission berichtet, dass die durchschnittlichen CO₂-Emissionen neu zugelassener Pkw in Europa zwischen 2019 und 2024 deutlich zurückgegangen sind. Gleichzeitig nahm der Anteil emissionsfreier Fahrzeuge an den Neuzulassungen zu.

    Für Autofahrer bringt der Umstieg allerdings neue Überlegungen mit sich. Dazu gehören Reichweite, Ladeinfrastruktur, Anschaffungskosten, Ladezeiten und die Verfügbarkeit geeigneter Fahrzeuge.

    Nicht jeder Fahrer hat dieselben Anforderungen. Für Pendler mit eigener Lademöglichkeit kann ein Elektroauto sehr praktisch sein. Wer regelmäßig lange Strecken fährt oder keine Möglichkeit zum Laden zu Hause hat, muss dagegen genauer prüfen, welches Antriebskonzept zum eigenen Alltag passt.

    Was sind E-Fuels und warum spielen sie eine Rolle?

    E-Fuels sind synthetisch hergestellte Kraftstoffe. Sie werden häufig als mögliche Alternative oder Ergänzung zu fossilen Kraftstoffen diskutiert.

    Im Zusammenhang mit dem europäischen Verbrenner-Aus beziehungsweise dessen möglicher Weiterentwicklung sind E-Fuels deshalb besonders relevant. Der aktuelle Vorschlag der Europäischen Kommission sieht ausdrücklich Möglichkeiten vor, bestimmte verbleibende Emissionen über E-Fuels und andere Maßnahmen zu berücksichtigen.

    Damit ist jedoch nicht automatisch gesagt, dass jedes heutige Verbrennerfahrzeug künftig uneingeschränkt mit E-Fuels betrieben werden kann. Technische Eignung, Verfügbarkeit, Kosten und regulatorische Vorgaben müssen jeweils berücksichtigt werden.

    Für Verbraucher bleibt deshalb abzuwarten, wie sich der Markt und die endgültigen europäischen Regeln entwickeln.

    Was bedeutet das Verbrennerverbot für den Gebrauchtwagenmarkt?

    Der Gebrauchtwagenmarkt dürfte durch den Wandel nicht plötzlich verschwinden. Benziner und Diesel werden auch nach 2035 als Gebrauchtfahrzeuge existieren.

    Allerdings kann sich die Nachfrage im Laufe der Zeit verschieben. Wenn immer mehr Neuwagen elektrisch betrieben werden, könnte langfristig auch der Anteil elektrischer Fahrzeuge im Gebrauchtwagenmarkt steigen.

    Für Käufer eines gebrauchten Verbrenners werden daher andere Kriterien wichtiger. Neben Kaufpreis und Kilometerstand sollten beispielsweise Wartungszustand, Ersatzteilversorgung, Verbrauch und zu erwartende Betriebskosten berücksichtigt werden.

    Auch die geplante Nutzungsdauer spielt eine Rolle. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug nur wenige Jahre fahren möchte, bewertet die langfristigen Veränderungen anders als jemand, der das Auto zehn Jahre oder länger behalten möchte.

    Sollte man jetzt noch einen Benziner oder Diesel kaufen?

    Eine pauschale Antwort gibt es nicht.

    Entscheidend sind die persönlichen Anforderungen. Wer regelmäßig sehr lange Strecken fährt, einen bestimmten Fahrzeugtyp benötigt oder keine praktikable Lademöglichkeit besitzt, kann weiterhin gute Gründe für einen Verbrenner sehen.

    Wer dagegen überwiegend kurze Strecken fährt und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, sollte auch Elektrofahrzeuge in den Vergleich einbeziehen.

    Beim Autokauf sollte daher nicht ausschließlich die Frage „Verbrenner oder Elektro?“ im Vordergrund stehen. Sinnvoller ist eine Betrachtung der gesamten Nutzungskosten und des geplanten Besitzzeitraums.

    Dazu gehören Anschaffungspreis, Energieverbrauch, Wartung, Versicherung, Wertverlust und die erwartete Nutzung.

    Was bedeutet die Entwicklung für Autofahrer in Deutschland?

    Deutschland ist besonders stark von der Diskussion betroffen, weil die Automobilindustrie eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielt.

    Der Wandel betrifft deshalb nicht nur private Autofahrer, sondern auch Hersteller, Zulieferer, Händler, Werkstätten und Beschäftigte. Gleichzeitig entsteht ein großer Innovationsdruck bei Batterien, Ladeinfrastruktur, Software und alternativen Antriebstechnologien.

    Für Verbraucher bedeutet die Entwicklung vor allem eines: Der Automarkt wird vielfältiger, aber auch komplexer.

    Wer ein Auto kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur die aktuelle Situation betrachten. Ebenso wichtig ist die Frage, wie lange das Fahrzeug genutzt werden soll und welche gesetzlichen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen während dieser Zeit wahrscheinlich relevant werden.

    Verbrennerverbot und freie Wahl beim Autokauf

    Die Diskussion um das Verbrennerverbot wird häufig als Gegensatz zwischen Klimaschutz und individueller Mobilität geführt. Tatsächlich sind die Zusammenhänge differenzierter.

    Die europäische Gesetzgebung setzt Rahmenbedingungen für Hersteller und Neuzulassungen. Die konkrete Entscheidung eines Verbrauchers hängt dagegen von individuellen Faktoren ab.

    Für den einen kann ein Elektroauto die beste Lösung sein. Für den anderen kann ein vorhandener Verbrenner noch viele Jahre sinnvoll bleiben.

    Deshalb ist es wichtig, zwischen politischen Zielen, geltendem Recht und persönlichen Kaufentscheidungen zu unterscheiden.

    Worauf sollten Autokäufer jetzt achten?

    Wer heute ein Fahrzeug kauft, sollte mehrere Jahre in die Zukunft denken.

    Geplante Haltedauer

    Je länger ein Auto genutzt werden soll, desto wichtiger werden zukünftige Marktbedingungen. Ein Fahrzeug, das nur drei Jahre gefahren werden soll, ist anders zu bewerten als ein Fahrzeug für zehn oder mehr Jahre.

    Infrastruktur

    Bei einem Elektroauto sollte geprüft werden, wie einfach das Laden im Alltag möglich ist. Eine eigene Wallbox kann beispielsweise einen erheblichen Unterschied machen.

    Gesamtkosten

    Der Kaufpreis allein sagt wenig über die tatsächlichen Kosten eines Fahrzeugs aus. Verbrauch, Wartung, Versicherung und Wertverlust sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

    Technische Entwicklung

    Die Automobilbranche entwickelt sich schnell. Batterietechnik, Ladeleistung, Reichweite und Software verändern sich kontinuierlich. Auch bei Verbrennungsmotoren können sich Verfügbarkeit und Kosten verändern.

    Wird das Verbrennerverbot noch geändert?

    Die europäische Politik diskutiert bereits über Anpassungen der bestehenden Regelungen. Die Europäische Kommission hat Ende 2025 einen Vorschlag für eine Überarbeitung der CO₂-Standards für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge vorgelegt. Dieser soll unter anderem mehr technologische Flexibilität ermöglichen.

    Damit ist die Debatte keineswegs abgeschlossen.

    Gleichzeitig sollte man zwischen einer politischen Forderung, einem Kommissionsvorschlag und einer tatsächlich geltenden Rechtsvorschrift unterscheiden. Für Verbraucher ist gerade bei einem langfristigen Autokauf entscheidend, welche Regelungen zum jeweiligen Zeitpunkt rechtsverbindlich sind.

    Fazit: Was Autofahrer über das Verbrennerverbot wissen sollten

    Das Verbrennerverbot ist vor allem ein Schlagwort für den tiefgreifenden Wandel des europäischen Automarktes. Die aktuell geltenden EU-Vorgaben zielen darauf ab, die CO₂-Emissionen neuer Pkw und leichter Nutzfahrzeuge bis 2035 auf null im Flottenziel zu reduzieren.

    Das bedeutet jedoch kein allgemeines Fahrverbot für bereits zugelassene Benziner und Diesel.

    Wer heute einen Verbrenner besitzt, kann ihn grundsätzlich weiter nutzen. Wer einen Neuwagen kaufen möchte, sollte dagegen die langfristige Entwicklung berücksichtigen. Elektroautos gewinnen an Bedeutung, während gleichzeitig über alternative Technologien und eine flexiblere Ausgestaltung der europäischen Regeln diskutiert wird.

    Für Verbraucher bleibt deshalb eine individuelle Betrachtung am sinnvollsten. Entscheidend sind nicht nur politische Schlagworte, sondern die konkrete Nutzung, die geplante Haltedauer, die Infrastruktur und die Gesamtkosten des Fahrzeugs.

    FAQ zum Verbrennerverbot

    Ist das Verbrennerverbot ab 2035 ein komplettes Fahrverbot?

    Nein. Die europäischen Vorgaben beziehen sich insbesondere auf die CO₂-Ziele für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Bereits zugelassene Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor werden dadurch nicht automatisch ab 2035 verboten.

    Darf man nach 2035 noch einen gebrauchten Benziner kaufen?

    Grundsätzlich schließt die geltende Verbrennerverbot den Kauf eines gebrauchten Verbrenners nicht aus. Das sogenannte Verbrenner-Aus betrifft vor allem neue Fahrzeuge und nicht den gesamten bestehenden Fahrzeugbestand.

    Darf man einen Diesel nach 2035 weiterfahren?

    Ein bestehender Diesel wird nicht allein aufgrund des Jahres 2035 automatisch stillgelegt. Allerdings können für einzelne Städte und Regionen unabhängig davon andere Umwelt- oder Zufahrtsregelungen gelten.

    Werden Benziner ab 2035 verboten?

    Die derzeit geltenden EU-Flottenziele sind auf eine 100-prozentige Reduzierung der CO₂-Zielwerte für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035 ausgerichtet.

    Was passiert mit Autos, die vor 2035 gekauft wurden?

    Sie können grundsätzlich weiterhin genutzt werden, solange sie zugelassen sind und die jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

    Sind E-Fuels vom Verbrenner-Aus betroffen?

    E-Fuels spielen in den aktuellen Diskussionen über eine mögliche Weiterentwicklung der europäischen CO₂-Regeln eine Rolle. Der Vorschlag der Europäischen Kommission sieht unter bestimmten Bedingungen eine Berücksichtigung von E-Fuels vor.

    Ist das Verbrenner-Aus endgültig beschlossen?

    Die grundlegenden EU-Vorgaben für 2035 bestehen derzeit. Gleichzeitig hat die Europäische Kommission Ende 2025 eine Überarbeitung vorgeschlagen. Deshalb muss zwischen geltender Regelung und vorgeschlagenen Änderungen unterschieden werden.

    Sind Hybridfahrzeuge nach 2035 noch möglich?

    Nach der derzeit geltenden Regelung ist das Flottenziel ab 2035 auf eine 100-prozentige Reduzierung ausgerichtet. Der Ende 2025 vorgelegte Kommissionsvorschlag würde dagegen unter bestimmten Voraussetzungen auch Plug-in-Hybriden und weiteren Antriebskonzepten eine Rolle über 2035 hinaus ermöglichen.

    Sollte man noch einen Verbrenner kaufen?

    Das hängt vom individuellen Einsatz ab. Fahrprofil, Haltedauer, Ladeinfrastruktur, Anschaffungskosten und erwartete Betriebskosten sollten gemeinsam betrachtet werden. Eine pauschale Empfehlung für alle Autofahrer wäre nicht sinnvoll.

    Was ist die wichtigste Unterscheidung beim Thema Verbrennerverbot?

    Am wichtigsten ist die Unterscheidung zwischen Neuzulassung und bestehendem Fahrzeugbestand. Das europäische Regelwerk zielt auf die Emissionen neuer Fahrzeuge und bedeutet nicht, dass sämtliche bereits zugelassenen Verbrenner ab 2035 von den Straßen verschwinden.

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